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Spirit of '69

Um 1966 kam es bei den Mods zu einer Aufsplittung in zwei Richtungen. Die College oder Art Mods begannen sich immer smarter zu kleiden und sich immer mehr auf die Findung neuer Stile, Musik und Drogen zu konzentrieren. Die Gang- oder Hard Mods f ählten sich in den Schlachten, der Gangriots in Brighton zu Hause. Sie entwickelten einen Stil, der ihnen im Kampf hilfreich war. Eng anliegende Kleidung, kurze Haare und stabile Schuhe wurden nun getragen. Die Mods hörten schon in den Anfangstagen Soul und SKA, die Musik der Einwanderer von den Westindischen Inseln. Daran hielten auch die Gang Mods fest. Sie gingen abends in die Clubs um "ihre" Musik zu hören und zu tanzen. Hier trafen sie auf die farbigen Jugendlichen, die aus ihrer Heimat ihren eigenen Stil mitgebracht haben: die Rude-Boys. Durch die Liebe zur Musik und dem ähnlichen sozialen Hintergrund verstand man sich gut und die Stile begannen sich gegenseitig zu beeinflussen. Zu dieser Zeit gab es viele Namen f är diese neue Bewegung: Noheads, Baldheads, Cropheads, oder Peanuts. Man trug schwere Stiefel, enge Jeans , Button Down Hemden und einen Crop. Der Crop ist die Frisur der Skinheads. Sie wird mit einer Schermaschine und Aufsätzen der Länge No.1 - 4 geschnitten.

 

 

Die Tatsache, dass die Skinheads aus der Arbeiterklasse kamen und schon fr äh aus der Schule gingen um Geld zu verdienen und die gewonnene Weltmeisterschaft `66 fährte dazu, dass sie nicht nur in die Stadien gingen um sich Heimspiele anzugucken. Sie fingen an ihre favorisierten Fußballclubs zu Auswärtsspielen zu begleiten. Hier trafen sie auf gegnerische Fans und fährten die "dritte Halbzeit" ein! Sie lieferten sich erbitterte Schlachten, was die Aufmerksamkeit der Presse erneut auf sie lenkte. Im Jahr 1969 war in der britischen Presse das erste Mal das Wort "Skinhead" zu lesen. Der Stil hatte sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Man trug jetzt Markenware: Button Down Hemden von Ben Sherman, Fred Perry und Jay Tex, Jeans von Levi`s oder Lee und Stiefel von Doc Martens. Die zunehmende Popularität und die einseitige Berichterstattung der Medien fährte dazu, dass viele Jugendlichen zu den Skinheads stießen, die nicht sonderlich am Stil der Bewegung interessiert , sondern hauptsächlich auf Gewalt aus waren. Deshalb fingen die älteren Skins an, sich wieder smarter zu kleiden und die Haare gerade so lang wachsen zu lassen, um einen Kamm nötig zu machen. Sie entwickelten wieder mehr Gefähl fär`s Detail und wurden bald Smooth oder Suedehead genannt (Suede = engl. Wildleder).