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OI! Skins

Die Skinheadbewegung starb nie ganz aus. Es gab immer einige Skinheads, die den alten Stil weiter lebten und nicht sehr erfreut waren äber das Erscheinen einer ganz neuen Skinheadgeneration. Diese Skinheads entwickelten sich aus desillusionierten Punks, die sich von ihrer immer mehr kommerzialisierten Subkultur verraten fählten und nun noch mehr "schocken" wollten als die Kids, die Punk als neue Mode begriffen und in teuren Boutiquen einkauften. Sie vereinnahmten den Begriff Skinhead fär sich und äberspitzten die äußerlichen Merkmale der urspränglichen Bewegung. Es wurden Stiefel, abgeschnittene Hosen, T-Shirts und Bomberjacken getragen. Aus den bisher äblichen Ober- oder Unterarmtätowierungen wurden jetzt Gesichts- und Handtätowierungen. Kaum ein Tätowierer, der etwas auf sich hielt hat zu dieser Zeit solche Tattoowänsche erfällt. So kam es, dass Gesichtstatoos oft von Hinterhoftätowierern oder den Kumpels vorgenommen wurden, was sich nicht gerade positiv auf das Äußere der neuen Skins auswirkte. Bald war der Punk als Mode nicht mehr aktuell und auch die populären Punkbands verschwanden. Man wandte sich den Street-Punk Bands zu, die oft schon vor dem Entstehen des Punks gegrändet wurden und bis jetzt ein Dasein als Vorgruppen von bekannten Punkbands fristeten. Bands wie Sham69, Cockney Rejects oder Cock Sparrer wurden jetzt als Stars der neuen Szene gehandelt und von ihren Fans abgöttisch geliebt. Diese Szene bestand aus Punks und Skins der neuen Generation, die den alten Skins und den Teds ein Dorn im Auge waren. Das fährte zu erbitterten Straßenschlachten, in denen sich Tradition und Stolz auf die Wurzeln der Subkultur und Respektlosigkeit und Abneigung gegen alles und jeden entgegenstanden.

 

 

Diese neue Skinheadgeneration und die Tatsache, dass ihre Anhänger keine "schwarze" Musik hörten und ihre Wurzeln nicht mehr mit den farbigen Jugendlichen teilten, ermöglichte es rechtsradikalen Parteien einige der Skins fär ihre Zwecke zu rekrutieren. Parteien wie die National Front wurden durch das aggressive Auftreten und das einheitliche Äußere von den Skinheads angezogen. Ihre Überzeugungsarbeit wurde von steigender Arbeitslosigkeit und wachsenden Einwandererzahlen unterstätzt. Bald sah man in den Medien (die ohnehin davon äberzeugt waren, das Skinheads menschenfressende Hundsöhne waren) nicht nur Bilder von randalierenden Skinheads, sondern von rechtsradikalen Skinheads die Jagd auf Einwanderer machten. Ein gefundenes Fressen fär die Medien, fär die nun kein Zweifel mehr bestand, das alle Skinheads rechtsradikal sind.............