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Skinheads und Fußball

Als England 1966 die Weltmeisterschaft gewann, löste dies in Großbritannien einen waren Zuschauerboom aus. Dies bewirkte, dass Jugendliche nicht mehr in Begleitung von Vätern oder Onkeln, sondern mit ihren Kumpels in die Stadien gingen. So wurden 1966 auch die ersten Skinheads in den Fußballstadien gesichtet.

 

Erste Übergriffe seitens der Skinheadmobs geschahen 1968/69: Die Skinheads besuchten die Spiele und zeigten sich neben dem Spielfeld, welches Team das bessere war, alles drehte sich um die Einnahme des gegnerischen Blocks oder der Stärmung des Spielfeldes in der Hoffnung, dass der gegnerische Mob diesen Spaß mitmachte.

 

Diese Verhalten fährte dazu, dass die Skinheads vor den Spielen regelrecht gefilzt, ihrer Waffen wie geschliffene Stahlkämme und mitunter auch ihrer Schuhe (wegen der Stahlkappen) erleichtert, und so in ihrem Aktionsradius erheblich eingeschränkt wurden. Nichtsdestotrotz gehören seit dieser Zeit Skinheads zu fast jeder englischen Fußballmannschaft.

 

Wichtig dabei ist es aber, Skinheads nicht mit den Hooligans gleichzusetzen, da sich deren Sozialstruktur stark von der der Skinheadsubkultur unterscheidet.

 

In Deutschland hatten Skinheads mit Fußball zunächst nicht viel am Hut. Das änderte sich Anfang der 80er Jahre, als die Politisierung der Skinheads begann. Einige der ersten Vereine mit großer Anzahl von Skinheads als Fans waren Borussia Dortmund, Hertha BSC und der HSV. Die Skinheads dieser Clubs standen der rechtsgerichteten FAP nah; damals machte es keinen Spaß zum Fußball zu gehen!!! So gingen die Zuschauerzahlen, beeinflusst von den Freunden der dritten Halbzeit und der Skinheads bis 1990 kontinuierlich zuräck.

 

Erst die Kommerzialisierung des Fußballs und repressive Maßnahmen seitens der Staatsmacht kehrten diesen Trend um. Inzwischen steigt die Anzahl der Skinheads bei den Spielen wieder, wobei der Hauptteil unpolitisch ist.(Ausnahmen bestätigen hier wie äberall die Regel!!!)